Scheidung für Senioren: Die Auswirkungen auf die Sozialversicherungsleistungen

10-Jahres-Regel. Die Leistungen werden auf der Grundlage des monatlichen Durchschnittsverdienstes der versicherten Person berechnet. Ein Ehegatte kann Leistungen aufgrund seiner eigenen Arbeitszeugnisse oder der eines Ehegatten erhalten. Für einen Ehegatten, der nicht gearbeitet hat oder einen geringen Lohn hatte, hat der Ehegatte mit geringerem Einkommen Anspruch auf die Hälfte der vollen Leistung des Rentners, die als Erstversicherungsbetrag (Primary Insurance Amount, PIA) bezeichnet wird. Anspruchsberechtigte Arbeitnehmer, die vollversichert im Sozialversicherungssystem sind, erhalten den höheren ihrer eigenen PIA oder 50 % der Leistung des Ehepartners, wenn diese höher ist.

Beispiel: Wenn Sally eine PIA von 250 USD pro Monat hat und ihr Ehepartner Jack eine PIA von 1.000 USD pro Monat hat, dann hat Sally Anspruch auf eine Leistung von 500 USD pro Monat (oder 50 % von Jacks höherem PIA).

Geschiedene Ehegatten, die seit mindestens zehn Jahren verheiratet sind, haben Anspruch auf Leistungen nach dem PIA des anderen Ehegatten.

Um Leistungen zu beziehen, muss man mindestens 62 Jahre alt sein und darf nicht wieder verheiratet sein. Wenn der ehemalige Ehegatte wieder heiratet, werden die Leistungen berechnet und mit dem PIA des neuen Ehegatten verglichen. Wenn diese Ehe durch Tod oder Scheidung endet, wird der Ex-Ehepartner können Anspruch auf PIA aufgrund der vorherigen Ehe haben.

Die Höhe der Leistungen, die ein ehemaliger Ehegatte erhält, hat keinen Einfluss auf die Leistungen, die dem anderen Ehegatten zur Verfügung stehen.

Jeder Ehegatte, der mindestens 62 Jahre alt ist und seit mindestens zwei Jahren geschieden ist, kann mit dem Bezug von Leistungen beginnen, auch wenn er noch nicht im Ruhestand ist.

Beispiele:

Welche der folgenden Personen hat Anspruch auf Altersversorgung aus der Altersversorgung ihres ersten Ehemanns der Sozialversicherung?

A.) Helen, 62 Jahre, verheiratet von 1966 bis 1980, deren Ex-Mann von 1963 bis 1998 erwerbstätig war. Helen ließ sich 1995 scheiden, heiratete nie wieder und ihr Ex-Mann ist gestorben.

B.) Jane, 62 Jahre alt, war von 1969 bis 1983 verheiratet. Ihr erster Ehemann war von 1963 bis 2000 erwerbstätig. Jane hat wieder geheiratet, geschieden und wieder geheiratet.

C.) Judy, 63 Jahre alt, war von 1961 bis 1990 mit ihrem ersten Ehemann verheiratet, der von 1968 bis 2003 erwerbstätig war. Nach der Scheidung heiratete sie 1993 wieder ihren zweiten Ehemann, der schließlich 2004 verstarb.

D.) Emily, 60 Jahre alt, war von 1963 bis 1988 mit ihrem ersten Mann verheiratet. Sie heiratete 1994 wieder. Ihr Mann hatte von 1968 bis 1998 gearbeitet.

E.) Susan, 68 Jahre alt, war von 1980 bis 1988 mit ihrem ersten Ehemann verheiratet, der von 1963 bis 2003 erwerbstätig war. Sie heiratete erneut und ließ sich nach 6 Jahren von ihrem zweiten Ehemann scheiden.

Ausgehend von diesen Beispielen ist nur Helen (Beispiel A) berechtigt, eine Leistung basierend auf der Arbeitsaufnahme ihres ersten Ehemanns zu beziehen. Sie waren seit mehr als 10 Jahren verheiratet, seit mindestens 2 Jahren geschieden und können aufgrund ihres Alters (über 62) anspruchsberechtigt sein.

Jane (Beispiel B) ist nicht berechtigt, basierend auf dem ersten Ehemann zu sammeln, da sie wiederverheiratet ist.

Judy (Beispiel C) kann unter ihrem zweiten Ehemann sammeln.

Emily (Beispiel D) ist noch nicht sammelberechtigt, da sie unter 62 Jahre alt ist.

Susan (Beispiel E) ist nicht teilnahmeberechtigt, da sie mit beiden Ehemännern weniger als 10 Jahre verheiratet ist. Sie würde sich bei der Berechnung ihres PIA auf ihre eigenen Arbeitsunterlagen verlassen müssen.

Für persönliche Hilfe sollten Sie sich an einen qualifizierten Finanzexperten wenden, der im Umgang mit dem speziellen Bereich der Scheidungsfinanzplanung geschult wurde, wie beispielsweise einen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (TM)-Experten oder einen Certified Divorce Financial Analyst.

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